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Kripo schnappt Verdächtigen in Dresdner Missbrauchsfällen

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Seit Ende Juni treibt ein Triebtäter in Dresden sein Unwesen: von hinten fährt er an Frauen und Kinder mit einem Fahrrad heran, zerrt sie zu Boden und missbraucht und vergewaltigt sie. Vier Überfälle sind bekannt – Vier mal könnte es derselbe Täter sein. Am Dienstag nahm die Polizei einen ersten Verdächtigen fest.

Es war ein Alptraum für zwei Schwestern. In der Nähe Ihres Elternhauses spazierten die beiden 21 Uhr am Montagabend über den Friedhofsweg im Dresdner Stadtteil Dölzschen. Von hinten näherte sich ein Radfahrer und riss die jüngere Schwester zu Boden und missbrauchte sie schwer.

Der anderen Schwester blieb nur noch laut um Hilfe zu schreien. Erst der Vater konnte die Polizei alarmieren.

Das Vorgehen des Täters in diesem Fall kam der Kripo sofort bekannt vor. Am Dienstag wurde die Ermittlergruppe „Velo“ gegründet. In einer Stellungnahme heißt es: „Aufgrund der Begehungsweise und der Täterbeschreibung müssen wir davon ausgehen, dass es sich um denselben Täter wie am 18. Juni handelt.“

Am 18. Juli  hatte ein Radfahrer ein Mädchen (12) in der Flutrinne angegriffen. Er ist allerdings nach massiver Gegenwehr geflüchtet.

Den Ermittlern ist auch ein dritter Fall bekannt. Ein Fall vom 12. Juni in Dölzschen bei dem eine junge Frau (23) von einem Radfahrer gepackt wurde und ihr der Mund zugehalten wurde. Sie konnte zum Glück laut um Hilfe rufen. Die Polizei geht bei allen drei Fällen von demselben Täter aus.

Am Dienstagnachmittag erfolgte die vierte Attacke. In der Heide in der Nähe der Bischofswerdaer Straße vergewaltigte ein Radfahrer ein 15-jähriges Mädchen. Passanten riefen die Polizei zur Hilfe. Die Beamten nahmen in unmittelbarer Nähe einen Verdächtigen fest.

Die Kriminalpolizei prüft unterdessen ob der Mann mit den anderen Fällen in Verbindung steht. So lange es keine eindeutigen Beweise gibt, kann von Entwarnung keine Rede sein.

In den nächsten Tagen bestreifen Beamte in Zivil und Uniform mögliche Tatorte, das Landeskriminalamt wertet DNA-Spuren aus und Handydaten werden geprüft.

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von factum
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